Klonhof, Sheltie Zucht Aargau, Landseer Zucht Aargau

Prinzip der Dornmethode

Die Dornmethode ist eine neue, im späten 20. Jahrhundert entwickelte, manuelle Be-handlungsmethode zur Gesunderhaltung des Bewegungsapparates. Sie befasst sich mit der Behandlung von Blockaden in Gelenken und deren Folgen.

Blockaden in Gelenken führen zu Fehlhaltungen und Schonhaltungen, welche wiederum zu Störungen in der Durchblutung und der Funktion der Muskulatur führen. Dadurch entstehen sekundär sehr schmerzhafte, muskuläre Probleme. Des Weiteren ist auch die Informationsleitung durch das Nervensystem nicht mehr uneingeschränkt möglich und es kommt zu Schmerzen, Propriozeptionsstörungen bis hin zu Lähmungen. Dauern solche Blockaden über längere Zeit an, sind die Veränderungen teils nicht mehr komplett rückgängig zu machen. 

Ziel der Dorntherapie ist also eine optimale Statik des gesamten Bewegungsapparates ohne Blockaden in den Gelenken, um dadurch die optimale Beweglichkeit zu ermöglichen. Ist die Statik und somit die Beweglichkeit der Gelenke uneingeschränkt möglich findet auch eine korrekte Nervenfunktion und somit ein uneingeschränkter Informationsfluss zwischen Gehirn und Körper (Organen, Muskeln, Sehnen etc.) statt.

Im Zentrum der Dornmethode steht die Funktion des Beckens und dessen Ausrichtung, welche durch Ausgleichen der Beinlängendifferenzen stabilisiert wird. Darauf aufbauend wird die Wirbelsäule ausgerichtet, so dass als Resultat ein stabiler, korrekt belasteter Bewegungsapparat entsteht.

Es ist ein sanfter, sehr zuverlässiger Weg, Gelenk- und Wirbelblockaden in die ursprüngliche Lage zurückzubegleiten. Sanft deshalb, da sie sich weder langer Hebel noch Impulstechniken bedient. Die Dornmethode sieht im Becken die Basis der gesamten Statik und korrigiert im ersten Schritt mögliche Beckenschiefstände, um danach darauf aufbauend die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule zu korrigieren.

Die Dornmethode soll die traditionelle Veterinärmedizin nicht ersetzen, bietet jedoch bei Funktionsstörungen im Bewegungsapparat von Mensch und Tier, sowie bei vielen akuten und chronischen Schmerzzuständen mechanischen Ursprungs eine sinnvolle Erweiterung der schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten.

Der Ursprung der Dornmethode geht auf Herr Dieter Dorn zurück.

Der Allgäuer Landwirt, der selbst wegen einem Hexenschuss nach dieser Methode behandelt wurde, begann selbstnach dieser Methode zu behandeln und entwickelte sie weiter.

Die jahrelange Erfahrung der Dornmethode bei Menschen ist die Basis für die Dornmethode bei den Tieren. Die Behandlung der Tiere wurde auf die Anatomie der Tiere abgestimmt.


Dornmethode am Hund

Die jahrelange Erfahrung der Dornmethode bei Menschen ist die Basis für die Anwendung der Dornmethode bei Hunden. Unter Berücksichtigung der Anatomie des Hundes wurden die Techniken vom Mensch angepasst und auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt.

Die Methode nutzt die Eigenbewegung des Hundekörpers und dessen Muskulatur, um Fehlhaltungen/Blockaden zu korrigieren. So lenkt die Bewegung einer Extremität, der nicht betroffenen Seite, die Muskulatur ab, damit ein sanftes Verschieben des Gelenkes in die physiologische Position möglich ist, ohne dass sich die Muskulatur verspannt. Ist nun das Gelenk wieder in korrekter Position können sich sekundär Muskulatur, Nerven und Gefässe wieder ausrichten und an ihre richtigen Positionen gleiten, sich entspannen und somit wieder physiologisch funktionieren.

Wann kann Dorntherapie sinnvoll sein

-       nach Unfällen z.B. Autounfall, Sportunfall, Spiel mit anderen Hunden

-       bei muskulären Verspannungen

-       bei bekannten Problemen wie HD, ED, Spondylose, KBR etc.

-       bei Bewegungsunlust

-       im Alter

-       Prophylaxe: bei Sporthunden, bei Diensthunden, generell für alle Hunde

-       Verhaltensveränderungen können durchaus auch schmerzbedingt sein, deshalb empfiehlt es sich Hunde, die sich im Verhalten plötzlich verändern z.B. ängstlicher, aggressiver werden, medizinisch zu untersuchen. Treten dabei Schmerzreaktionen auf, kann z.B. eine Dorntherapie durchaus sinnvoll sein.

 

Dornmethode am Pferd

Die jahrelange Erfahrung der Dornmethode bei Menschen ist die Basis für die Anwendung der Dornmethode bei Pferden. Unter Berücksichtigung der Anatomie des Pferdes wurden die Techniken vom Mensch angepasst und auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt.

Die Methode nutzt die Eigenbewegung des Pferdekörpers und dessen Muskulatur, um Fehlhaltungen/Blockaden zu korrigieren. So lenkt die Bewegung einer Extremität, der nicht betroffenen Seite, die Muskulatur ab, damit ein sanftes Verschieben des Gelenkes in die physiologische Position möglich ist, ohne dass sich die Muskulatur verspannt. Ist nun das Gelenk wieder in korrekter Position können sich sekundär Muskulatur, Nerven und Gefässe wieder ausrichten und an ihre richtigen Positionen gleiten, sich entspannen und somit wieder physiologisch funktionieren.


Wann kann Dorntherapie sinnvoll sein 

- Taktunreinheiten

- Rückenproblemen und Wegdrücken des Rückens

- wiederkehrenden Lahmheiten

- Sehnenprobleme

- regelmässigem Stolpern

- Leistungsabfall

- Widersetzlichkeit

- Fehlende Durchlässigkeit und Losgelassenheit

- Probleme beim Hufschmied

- Rittigkeitsprobleme wie zu kurzes Treten, Kreuzgalopp, verwerfen im Genick etc.

- und vieles mehr !!

 Am Pferd braucht der Dornanwender immer eine weitere Person (meist der Besitzer) , um eine zuverlässige Behandlung durchzuführen.

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